cross-x-golf

 



Der neue Golf-Trend

Crossgolf (auch X-Golf oder Urban-Golf) genannt ist eine Variante des klassischen Golf. Gespielt wird mit einem 13 Gramm leichten almostGolf Ball aus Hartschaum und regulären Golfschlägern.

Die Ursprungsform der Sportart Crossgolf findet sich in Schottland wieder. Dort spielten die Schäfer querfeldein mit ihrem Schäfer-stock und einem Stein, wobei sie sich ihre Ziele frei suchten. Geblieben ist die „freie Lochwahl“. 

Wo spielen?

Gespielt wird an allen Orten (außer auf üblichen Golfplätzen) gemäß dem Motto: „Golf doch wo du willst“! Dies kann in urbaner Umgebung, industriellen Brachflächen oder Sandgruben sein, wobei sich die Ziele je nach Umgebung ergeben.

Auf welche Ziele spielt man?

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neben Zielen, die bereits vor Ort sind (z.B. ein Baumstamm, eine Parkbank, ein Mülleimer), können mitgebrachte Ziele (z.B. Fangnetze, ein Puttting Hole) eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass ihr die Umgebung im Auge behaltet und keine Personen im Umfeld gefährdet.

Wer spielt X-Golf?

Es sind nicht wie man vermuten könnte, ausschließlich junge Leute, die Crossgolfen. Die Sportart richtet sich an alle Alters- und Gesellschaftsschichten, die keine Lust auf elitären Golf mit Etikette haben!

Voraussetzung

Um Crossgolf zu spielen, benötigst du keine besonderen Vorkenntnisse! Es ist mit Sicherheit ist es hilfreich von einem Trainer grundlegende Dinge wie die Schlägerhaltung, die Position zum Ball, etc. gezeigt zu bekommen. Jedoch benötigst du keine Platzreife oder sonstige Einweisungen um Crossgolf zu spielen. Der Spaß steht hierbei im Vordergrund und du wirst mit deiner individuellen Schlagtechnik innerhalb kürzester Zeit die ersten Erfolgserlebnisse verzeichnen.

Ausrüstung

Eigentlich brauchst du nicht viel! Lediglich zwei Schläger: ein HOLZ und ein EISEN, diese ermöglichen das kreative Spiel mit dem Golfball voll auszukosten. Beide Schläger sind zudem mit einem Stahlschaft ausgestattet und ermöglichen somit insbesondere Anfängern einen einfachen Einstieg in die Sportart. Ansonsten benötigt ihr noch ein paar Bälle und Tees und es steht eurer ersten Runde Crossgolf nichts mehr im Wege.

Regeln

Es gibt nur eine einzige Regel im Crossgolf zu beachten: „Safety first!“ – „Sicherheit geht vor!“ Jeder Crossgolfer trägt dafür Sorge, dass von ihm keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.


Wie spielt man cross-x-golf?


Position:

Stell Dich parallel zum Ziel auf. Der Schlägerkopf steht senkrecht zur anvisierten Fluglinie.

Griffhaltung – linke Hand:

Nimm Deinen Schläger in die linke Hand, der Daumen zeigt in Richtung des Schlägerkopfes.

Griffhaltung – rechte Hand:

Umschließe nun den Griff mit Deiner rechten Hand, indem du diese zunächst über den Daumen der linken Hand legst.

Griffhaltung – Rückseite:

Umgreife nun den Schläger mit der rechten Hand so, dass der kleine Finger der rechten Hand – je nach Präferenz -entweder zwischen Zeige- und Mittelfinger oder oberhalb der linken Hand liegt.

Stand:

Stelle dich so hin, dass Deine Beine schulterbreit auseinader stehen und der ganze Körper parallel zum Ziel zeigt. Die Füße stehen senkrecht zur Schlagrichtung. Die Knie sollten leicht gebeugt sein und der Oberkörper nach vorne gebeugt, so dass Deine Arme frei schwingen können.

Schwung:

Dein Blick sollte stets auf den Ball gerichtet sein. Der linke Arm ist während des kompletten Schwungs gestreckt und bildet während der Schwungphase mit dem Schläger einen 90°-Winkel. Der ganze Bewegungsablauf ist gleichmäßig und schwungvoll. Beim Rückschwung liegt das Gewicht auf dem rechten Fuß, durch Gewichtsverlagerung vom rechten auf den linken Fuß wird der Vorschwung erzeugt. Denke daran, dass es sich um einen Schwung und nicht einen Schlag handelt. Ein weiterer Abschlag wird durch eine schnellere Rotationsbewegung erzeugt, nicht durch mehr Kraft.

Spielweisen, Spielwiesen:

Wie allseits bekannt gibt es beim Crossgolfen nur eine Regel, die da lautet “safety first”. Nichtsdestotrotz macht das Spiel erst richtig Spaß, wenn man sich mit anderen messen kann. Und dafür bieten sich – je nach Situation – ganz eigene Spielvarianten an. Hier nun als Anregung einige unserer kuriosesten Favoriten. Wenn Ihr noch weitere Spielweisen kennt und praktiziert, dann teilt sie uns mit und wir werden sie hier veröffentlichen.

Ultraweit-Golf:

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es darum den Ball so weit wie möglich zu schlagen. Langweilig, machen gewöhnliche Golfer doch auch von der Driving Range? Dann variiert einfach mal den Abschlagsort, z.b. was die Höhenlage betrifft. Man denke hier ans Skispringen: je höher man steht, desto weiter fliegt der Ball. Also, möglichst hohen Abschlagsort finden und dann die Bälle fliegen lassen!

Weitere exotische Varianten dieser Spielart sind u.a. Beachgolf (alle Bälle ins Meer, aber bitte keine Wale treffen), Rivergolf (Schiffe versenken) und Alpinegolf (mit fortgeschrittener Variante vom Snowboard aus). Allen gemeinsam ist, dass man besser ein paar Bälle mehr mitnehmen sollte.

Klassisch-x-Loch:

Genau, eigentlich fast wie auf dem Golfplatz. Man nehme x verschiedene Löcher und versuche mit möglichst wenig Schlägen einzulochen. Dass die Löcher dann auch mal ein Mülleimer, Maulwurfhügel oder Gully sein können, macht das Crossgolfen erst richtig abwechslungsreich.

Klangwunder:

Im Prinzip ähnlich zur vorherigen Variante, nur dass es diesmal nicht ums Einlochen geht, sondern um das Treffen eines Gegenstandes. So lausche man den wunderbaren Klängen von Golfball auf Holz (Baum), Golfball auf Metall (Begrenzungspfeiler) und Golfball auf Beton (Wand) usw.

Bester-Ball:

Warum den Weg nach Hause nicht auch noch mit einem kleinen Spiel verbringen. Dabei aber nicht ewig warten, bis jeder seine ins Abseits gespielten Bälle wieder zurück auf den Weg gebracht hat. Also immer nur der beste (am nächsten beim Ziel liegende) Ball wird gespielt (alle nehmen nach jedem Schlag ihren Ball und legen ihn an die Stelle, an die der beste Ball gespielt wurde). Dadurch kommt man recht schnell zum Ziel und am Ende ist jeder glücklich, weil doch alle zusammen gewonnen haben.

Mini-x-golf:

Minigolf hat wohl schon jeder mal gespielt. Also warum nicht auch Minigolf abseits der Minigolfplätze: Mini-x-golf. Sehr geeignet als Einstiegsversion mit kleinen Brüdern oder an regnerischen Tagen zu Hause. Was dann auch Zimmergolf genannt wird, eng verwandt mit dem Gartengolf.

Nearest-to-the-pin:

Ein Pfeiler, Pflock oder Mast dient als Ziel und man zieht einen bis mehrere Kreise drum herum. Es wird auf kurze bis mittlere Distanz gespielt, wobei jeder abwechselnd (z.B. bis zu drei Bälle) schlägt. Derjenige, der es schafft die meisten Bälle in den Kreis zu befördern, hat gewonnen.

und, und und ....... :-)

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